Abendvortrag im Gerhardinger-Saal am Mittwoch, 18. September 2019, um 19:00 Uhr mit OStD Günter Jehl zum Thema "Schule und die Bewahrung der Schöpfung"; eingeladen sind alle Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen sowie die interessierte Öffentlichkeit

Schul-Sanitätsdienst

Organisation




Das Projekt SchulSanitätsDienst baut auf drei Säulen auf:

  1. Die Schule stellt eine Lehrkraft, die eine Lehrbefähigung für Erste Hilfe besitzt und für das Projekt verantwortlich ist. Schule, Elternbeirat und die Schulstiftung (Stefan-Hirblinger-Stiftung) finanzieren Material und Ausrüstung.
  2. Eine Hilfsorganisation - bei uns das BRK - betreut das Projekt: Ausbildungsmaterialien werden gestellt, gemeinsame Übungen abgehalten und Referenten decken in der Ausbildung Spezialthemen ab (z.B. Notfallseelsorge).
  3. Die Schülerinnen ab der 8. Jahrgangsstufe absolvieren einen Erste Hilfe Kurs und legen eine schriftliche und praktische Prüfung ab.

Dann versehen jeweils zwei Sanitäterinnen den Dienst im Schulhaus.


Mit gutem Grund...

Es gibt wohl so viele Gründe für SchulSanitätsDienst, wie es aktive Helfer gibt, aber einiges spricht allgemein dafür...

Schülerinnen

  • erlernen Fertigkeiten, die sie ihr ganzes Leben brauchen
  • entwickeln viel Verantwortungsbewusstsein für andere
  • werden selbstständiger und
  • stärken ihr Selbstvertrauen, schwierige Situationen meistern zu können;
  • bilden jüngere Schülerinnen zu Juniorhelfern aus.

Die Schule

  • verfügt über fähige Ersthelfer
  • bietet sinnvollen Arbeitskreis
  • verbessert das soziale Klima
  • tritt in der Öffentlichkeit positiv in Erscheinung
  • fördert die soziale Kompetenz der Schülerinnen


Täglich übernehmen zwei Sanitäterinnen von 7.50 Uhr bis 13.00 Uhr Dienst im Schulhaus. In der Pause sind alle Sanis an der Pforte, um kleine Versorgungen (Pflaster, Eisbeutel, Wärmflasche) zu übernehmen.

Die Schülerinnen dürfen nur an für sie schulaufgabenfreien Tagen Dienst tun.

An der Pforte stehen zwei Notfalltaschen bereit, welche die Sanis den ganzen Tag mit sich führen. An der Pforte und in der Sporthalle sind zusätzlich Notfallkoffer platziert, damit Sanis, die gerade keinen Dienst haben bei Notfällen ebenfalls Zugriff auf Ausrüstung haben.

Die Alarmierung erfolgt per Handy. Die Anforderung von Sanitäterinnen erfolgt meist über die Pforte oder das Sekretariat; einige Lehrkräfte rufen jedoch auch direkt von ihren Handys den SchulSanitätsDienst. Bei einem Notfall verlassen die Sanis ihre Klasse und begeben sich zum Einsatzort. Dort entscheiden sie selbst oder nach Rücksprache mit dem betreuenden Lehrer, ob der Rettungsdienst nachgefordert wird.

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