„Schlechte Karten für Jupiter“ – Björn Puscha begeistert am DJDG
Lateinunterricht mal anders: Humor, Geschichte und Zeitreise treffen auf Schafkopf und römische Klassiker
Am Ende des Schuljahres erwartete die rund 180 Latein-Schülerinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums noch ein ganz besonderer Höhepunkt: Björn Puscha trat mit seinem Programm „Schlechte Karten für Jupiter“ am DJDG auf.
Es gab zwei Vorstellungen: eine für die fünfte bis achte Jahrgangsstufe und eine für die neunte bis elfte Jahrgangsstufe. Das Programm wurde jeweils altersgerecht angepasst und bestand aus einem etwas kürzeren biographischen Teil, der dann fließend in den etwas umfangreicheren fantastischen Teil überging.
Im biographischen Teil erzählte Björn Puscha, wie und warum er sich für das Erlernen der lateinischen Sprache entschieden hat, welche Schwierigkeiten ihm dabei begegnet sind und wie er schließlich doch noch seine Liebe für das Lateinische entdeckte.
Den Kern des fantastischen Teiles bildete ein Schafkopfspiel zwischen Caesar, Jesus und Jupiter. Als Jupiter aus Enttäuschung über eine verlorene Partie versehentlich einen Blitz losließ und damit den Protagonisten traf, bot er diesem eine Zeitreise an, damit die Schafkopfrunde in Ruhe zu Ende gespielt werden könne. Der Protagonist entschied sich für Rom und das einzige Datum, das ihm spontan einfiel, den 15. März 44 v. Chr., in der Hoffnung, vielleicht die Ermordung Caesars verhindern zu können.
Mehr soll an dieser Stelle gar nicht verraten werden.
Spätere Rückmeldungen der Schülerinnen bestätigten, was das Lachen während der Aufführungen bereits vermuten ließ: Björn Puschas Auftritt war ein voller Erfolg!
Text: Jan Schießl, Bilder: Hendrik Rosenboem







