Schülerinnen entwickeln Ideen für eine klimaangepasste Stadt Amberg
Franziska Weiß diskutiert mit der G 11a/b über nachhaltige Stadtentwicklung und Maßnahmen gegen Hitze in der Altstadt
Die Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe des sozialwissenschaftlichen Zweigs des DJDGs beschäftigten sich im Unterricht im Fach Sozialpraktische Grundbildung mit dem Thema der nachhaltigen Stadtentwicklung und den Möglichkeiten, die Altstadt von Amberg besser für Hitzetage zu rüsten. Dazu stellte sich Franziska Weiß, Stadträtin in Amberg, als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Die Schülerinnen hatten im Vorfeld verschiedene Plätze der Stadt Amberg in Gruppenarbeit untersucht und überlegt, wie eine bessere Anpassung für zukünftige Hitzetage aussehen könnte. Die aktuelle Wetterlage mit Temperaturen über 30°C zeigte allen auf, wie dringend solche Maßnahmen in den Blick genommen werden müssen.
Frau Weiß zeigte sich sehr interessiert an den Vorschlägen, beispielsweise für den Bahnhofsvorplatz, auf dem ein Großteil der Fläche versiegelt ist und Schattenplätze nicht vorhanden sind. Sie stellte aber auch fest, dass die Klimaanpassung schon seit einigen Jahren im Fokus der Verantwortlichen der Stadt Amberg ist. Oftmals sprächen aber technische und sicherheitsrelevante Gründe gegen das Pflanzen von weiteren Bäumen. Natürlich seien an manchen Plätzen auch Auflagen des Denkmalschutzes ein Hindernis für Veränderungen, wie sie von den Schülerinnen ausgedacht wurden. Sie wolle aber die Ideen gerne bei der nächsten Stadtratssitzung zu diesem Thema einbringen. Die Schülerinnen bedankten sich bei Frau Weiß und zeigten sich erfreut darüber, dass sie über ihre Vorschläge so offen mit einem Mitglied des Stadtrats diskutieren durften.

Text, Bilder: Regina Graf


