Tage der Orientierung für die 8. Klassen

Drei Tage Gemeinschaft, Workshops und besondere Momente für die 8. Klassen

„Fahrt ihr wohl 14 Tage nach Berlin?“, fragte unser Busfahrer, der zahlreiche schwere Koffer in den Gepäckraum hieven musste. Unsere Reise dauerte aber nur knapp drei Tage: Von Mittwoch, 11. Februar bis Freitag, 13. Februar 2026 ging es für die beiden achten Klassen des Gymnasiums ins Kloster Ensdorf. Die Mädchen hatten fernab vom 45-Minuten-Takt in der Schule die Gelegenheit, sich zu unterhalten und einfach gemeinsame Zeit zu genießen. In verschiedenen Workshops von externen Referenten wurden Themen wie „Ich und wir“ und „Liebe“ behandelt.

So wurde beispielsweise ein Plakat über die eigene Person erstellt und man konnte seine Stärken und Interessen reflektieren. Ein großer Programmpunkt waren Gruppenspiele, die zeigten, dass es nur reibungslos klappt, wenn jeder seinen Beitrag leistet. Bei „Menschenschach“ musste beispielsweise jeder Sprung nach den Regeln erfolgen, damit das eigene Team eine Chance hat, zu gewinnen.

Die Stimmung war trotz drei Tage Dauerregen gut, es wurde viel und laut gekichert. Beim gemeinsamen Abendimpuls am Mittwochabend jedoch zeigten die 43 Mädchen, dass sie auch mucksmäuschenstill sein können: In der dunklen „Kirche bei Nacht“ tauchten sie in die besondere Atmosphäre des abendlichen Gebets ein und zündeten jeweils eine Kerze für Familienangehörige oder Freunde an, die momentan Zuspruch brauchen können.

Der zweite Tag, d. h. der unsinnige Donnerstag, endete nicht mit einer Hexennacht wie in Amberg, sondern war ein gemütlicher „Werwolf-Abend“ im „Stüberl“. Natürlich wurden auch andere Brettspiele ausgepackt und ein spontanes Kickerturnier Lehrer gegen Schüler fand statt.

Begleitet wurde die Fahrt von den Lehrkräften Michaela Kolb, Simone Kurbjuweit und Reinald Bogensperger, der die Besinnungstage wie jedes Jahr im Vorfeld organisiert hat.

Text: Simone Kurbjuweit, Bilder: Simone Kurbjuweit und Michaela Kolb