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Konkrete Kompositionen: DJDS-Jahresbericht [zurück zur Übersicht]

VorschauDer 237 Seiten starke Jahresbericht 2011/12 der Dr.-Johanna-Decker-Schulen (Gymnasium und Realschule) in der Trägerschaft der Schulstiftung der Diözese Regensburg trägt auf dem Umschlag eine farbenfrohe Collage aus Werken der drei zehnten Gymnasialklassen, die nach den Vorgaben der Kunsterzieherinnen, Gerti Räß und Veronika Thomann, als „konkrete Kompositionen“ gestaltet wurden.
Dies ist gleichzeitig ein Begriff, der den Inhalt des klar strukturierten und auch optisch ansprechenden Jahresberichts gut beschreibt.

Hier haben Studiendirektor Rolf Künstler und Sekretärin Regina Ruppert viele konkrete Beispiele davon zusammenkomponiert, was das Schuljahr an den beiden Schulen prägte.
Zum einen wird ins Blickfeld gerückt, was auch im DJDS-Schulalltag eine besondere Rolle spielt, nämlich die Beschäftigung mit den über die Schule hinaus reichenden Themen Umweltbildung und Nachhaltigkeit. Dafür bekamen die Decker-Schulen den Titel „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ verliehen - mit drei Sternen. Ein weiterer Aspekt von Internationalität kommt mit der Teilnahme des DJD-Gymnasiums am „Programm für lebenslanges Lernen“ der Europäischen Union hinzu. Das DJDG koordiniert von 2011 bis 2013 das Comenius-Projekt „Spotlights for Tolerance“, dem sich Schulen aus vier weiteren Ländern angeschlossen haben (Italien, Polen, Rumänien und Türkei). Das Projekt möchte „Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen“; es soll dazu beitragen, dass Vorurteile abgebaut werden, so dass Schülerinnen und Lehrkräfte die Besonderheiten anderer Kulturen achten und schätzen lernen. Dass die Decker-Teams auf einem guten Weg dahin sind, kann man den englischsprachigen Tagebuchaufzeichnungen der bisherigen Projektwochen (in Chojnice/Polen und Salihli/Türkei) entnehmen.
Den Abschlussjahrgängen an Gymnasium und Realschule sind Abschnitte gewidmet, in denen sowohl die Reden der Schulleiterin Oberstudiendirektorin Renate Gammel als auch die Predigten abgedruckt sind, die Schulseelsorger Studiendirektor Stefan Hirblinger in den Abschlussgottesdiensten hielt. So forderte Gammel die Abiturientinnen auf, sich das Denken als Grundhaltung anzueignen und ein angemessenes Selbstbild zu entwickeln. In seiner Predigt im Realschulabschlussgottesdienst machte Hirblinger den Absolventinnen Mut: Die Gesellschaft brauche Menschen, die - im Vertrauen auf Gott - „kreativ und mit Phantasie und Engagement die Zukunft gestalten“.
Ungewöhnliche Ausstellungen brachten den Decker-Schülerinnen Literatur und Geschichte nahe. So erarbeitete Studienrätin Julia Simbeck mit einer 6. Realschulklasse ein Ausstellungsprojekt zu Wilhelm Buschs vor kurzem erst wiederentdeckter Max-und-Moritz-Geschichte vom „Kuchenteig“; Studiendirektor Rolf Künstler organisierte die Ausstellung „In Böhmen und Mähren geboren - bei uns (un)bekannt?“. Besuche in Buchhandlungen sowie Autorenlesungen vertieften ebenfalls die Beziehung der Schülerinnen zum Medium Buch, und der Klasse G6a gelang sogar ein Briefwechsel mit Autor Willi Fährmann (Oberstudienrätin Ute Decker).
An die Amberger Öffentlichkeit traten die Schülerinnen der Decker-Schulen mit Zeichnungen und Gemälden, die in zwei Amberger Seniorenheimen ausgestellt wurden, mit Schulkonzerten, deren Erlös in den Orgelbauverein von St. Martin floss, mit sportlichen Darbietungen beim „Abend des Amberger Schulsports“, mit einer Schultheateraufführung, die sich in einer Revue mit dem Thema „Königinnen“ befasste, sowie mit den Präsentationen der Projekt-Seminare.
Für Seele und Gemüt war ebenfalls gesorgt, nämlich bei Kennenlern-Tagen für die Anfangsklassen und Besinnungstagen in verschiedenen Jahrgangsstufen.
Die Partnerschaft mit dem Peter-Breuer-Gymnasium in Zwickau wurde gepflegt durch einen Besuch in Sachsen, bei dem die 9. Jahrgangsstufen eine unterhaltsame „Deutsch-Olympiade“ untereinander austrugen.
Auch zum Schmökern lädt der Jahresbericht ein, denn die Siegertexte des literarischen DJD-Wettbewerbs um die „Blaue Barke“ sind in einem eigenen Abschnitt dort nachzulesen.
Zwei besondere Arbeitsgemeinschaften der Schule werden vorgestellt. Der Arbeitskreis „Shalom“ beschäftigt sich das ganze Jahr über mit den Themen „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“. Im Sinne dieses Mottos werden in den kirchlichen Fastenzeiten vor Weihnachten und Ostern Spendenaktionen realisiert, die bei Bedürftigen in Amberg, aber auch bis nach Honduras Gutes bewirken. - Ebenfalls das ganze Jahr im Einsatz ist der Schulsanitätsdienst, der unter der Leitung von Studienrat Thomas Renner einen täglichen Bereitschaftsdienst unterhält und auch bei größeren Schulveranstaltungen präsent ist. Während des Schuljahrs werden die Schulsanitäterinnen laufend fortgebildet, so dass die Erfahrenen unter ihnen bereits Erste-Hilfe-Kurse für Schülerinnen durchführen können.
Berichte über Erfolge bei Wettbewerben runden den Jahresbericht ab, der einen Einblick in das reichhaltige Schulleben an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen gibt.

(djd-Pressebericht vom 05.08.2012)


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