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Bereitschaft zum persönlichen Handeln gefragt [zurück zur Übersicht]

VorschauAm Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium erhielten 58 Absolventinnen ihr Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife aus den Händen der Schulleiterin, Oberstudiendirektorin i. K. Renate Gammel. Sie gratulierte allen, und betonte dabei, Verantwortungsbereitschaft, Geradlinigkeit, Originalität und Zivilcourage seien im Leben wichtigere Indikatoren als die Stelle hinter dem Komma.

Ein besonderer Glückwunsch galt dennoch den Jahrgangsbesten - zwölf Schülerinnen mit der Note „sehr gut“: Laura Weigert (1,1 SG), Marie Siegert (1,1 NTG), Katharina Bäumler (1,2 SG), Nina Allwang (1,3 SG), Lisa Kurzweil (1,3 NTG), Andrea Dobler (1,4 NTG), Johanna Steindl (1,5 WSG), Sophia Koch (1,5 NTG), Sophia Strack (1,5 WSG), Adelheid Gonschorek (1,5 NTG), Christina Höllriegl (1,5 SG) und Selina Wessel (1,5 WSG).

Für ihren selbstlosen und unermüdlichen Einsatz für die Schulgemeinschaft wurde Karin Hüttner mit der Schulmedaille „Erkenntnis und Glaube“ ausgezeichnet. Durch Mitarbeit in der SMV, im Schulsanitätsdienst und im Arbeitskreis Shalom habe sie kreativ und zuverlässig fürs Gemeinwohl gewirkt.

In ihrer Rede erinnerte Oberstudiendirektorin Gammel zunächst an die unvorstellbar vielen Opfer, die in den beiden Weltkriege im Besonderen zwischen Deutschland und Frankreich zu beklagen waren. Umso wunderbarer sei es, dass trotzdem die Versöhnung zwischen beiden Ländern danach gelang: Vor 50 Jahren unterzeichneten am 22. Januar 1963 der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident General Charles de Gaulle in Paris im Elysée-Palast den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Die gleichzeitige Gründung des deutsch-französischen Jugendwerks gelte als wichtigster Beitrag zur Aussöhnung zwischen den Nationen. Gammel zog als Lehre aus der deutsch-französischen Geschichte, dass „selbst extrem schlimme, völlig ausweglos scheinende Situationen lösbar sind und sich sogar in einer Weise zum Guten wenden können“. Doch auch das gehöre zum Leben: Während der Bewältigung des einen Problems ist mindestens ein neues nachgewachsen. Jede Generation, jede Epoche müsse ihre eigenen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen akzeptieren und Antworten finden.

„Um Lösungen zu finden und eine lebbare, vielleicht sogar bessere Zukunft“ gestalten zu können, wünschte die Schulleiterin den Abiturientinnen „den Mut, die Zuversicht und das Gottvertrauen, das Konrad Adenauer und Charles de Gaulle vor 50 Jahren vor aller Welt bewiesen.“ Sie betonte: „Wir brauchen die Bereitschaft zum persönlichen Handeln. Es kommt also auch auf Sie ganz persönlich an.“

Für die Schülerinnen sprachen Katharina Bäumler und Marie Siegert dem Hauspersonal, den Lehrkräften, der Schulleitung, dem Oberstufenkoordinator, Studiendirektor Wolfgang Lösch, sowie ihren Eltern Dank für die Unterstützung aus, die sie erfahren hätten. In humorvoller Weise blickten sie zurück auf „schreckliche Herausforderungen“ wie binomische Formeln, kryptische Lateintexte und die unendlichen Treppen in die Kollegstufenräume. Zuversichtlich gingen sie jedoch nun in die Zukunft: „Das Glück liegt in deiner Hand!“

Elternbeiratsvorsitzende Birgid Freller dankte ebenfalls der Schule und den Eltern für die Begleitung der jungen Frauen in ihrer Schullaufbahn. Sie wünschte den DJDG-Absolventinnen Glück und Erfolg für den Anfang ihres neuen Lebensabschnitts und machte ihnen Mut mit dem Wort Ciceros: „Fange nie an, aufzuhören - höre nie auf, anzufangen.“

Den schwungvollen musischen Rahmen gestalteten die Abiturientinnen selbst mit einem Tanzensemble, einem Gesangsensemble mit Katharina Bäumler am Klavier, einem Klavier-Solo von Hannah Wiegel und einem Bariton-Auftritt von Veronika Stich.
Entspannt und fröhlich schritt die Festgemeinde dann zum Sektumtrunk in den Steinernen Gang, um den erreichten Erfolg zu feiern und sich gegenseitig zu beglückwünschen.

(djd-Pressebericht vom 28. Juni 2013; Bilder: djd)


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