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Klimatage an den DJDS [zurück zur Übersicht]

VorschauDem Treibhauseffekt auf der Spur – oder: Wieso wird es den Eisbären zu warm?

Diese Frage beschäftigte die 10 Schülerinnen des Wahlfachs "Experimentelles Arbeiten" am Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, nachdem sie an mehreren Nachmittagen die Entstehung von Kohlendioxid bei Atmung und Gärung, sowie dessen physikalisch-chemische Eigenschaften ausgiebig untersucht hatten. Allen war der "Treibhauseffekt" ein Begriff, doch was genau dahinter steckt konnte niemand so recht erklären.

Deshalb fassten Sie den Entschluss, sich einmal genauer zu informieren: Das Internet ist groß - und schnell fanden sich viele Seiten, auf denen die Thematik schülergerecht dargestellt wird. Auch der zunächst verwirrende Unterschied zwischen "gutem" und "schlechtem" Treibhauseffekt, also dem natürlichen und menschgemachten Anteil war schnell verstanden.
Abschließend präsentierten die Schülerinnen ihre Erkenntnisse in Form einer kleinen Vortragsreihe (4 Durchgänge) den 5. und 6. Klassen, in der Hoffnung, die komplexen Sachverhalte auch ihren Mitschülerinnen etwas verständlicher machen zu können. Abgerundet wurden die Präsentation jeweils mit ein paar kleinen Experimenten zu den Eigenschaften von CO2.

Schluss mit dem Kalorienzählen - jetzt kommt die CO2-Diät

Wie viel CO2-Emissionen verursachen unsere Lebensmittel? Welche Mengen (fossiler) Brennstoffe werden bei Produktion, Verarbeitung, Transport und Zubereitung verbraucht?
Dieser Frage ging die G10a an ihrem Projekttag vergangenen Donnerstag nach. So sollen in Deutschland 16-20% der Treibhausgase (ca. 30kg CO2 pro Person täglich) allein auf die Ernährung zurückzuführen sein!
Doch bei welchen Lebensmitteln ist dieser "ökologische Fußabdruck" vergleichsweise gering und wie kann man sich möglichst "klimafreundlich" ernähren? Ergebnis: Biologisch, saisonal, lokal und so oft vegetarisch wie möglich!
Ein Höhepunkt des Tages war sicher die "Klimaküche", in der besonders CO2-arme Gerichte gekocht und anschließend auch verzehrt werden konnten. So standen dort u.a. "Spaghetti mit Zitronensauce" oder "Bratapfel an Vanillesauce" auf dem Speiseplan.

Rezept: Spaghetti mit Zitronensauce
Zutaten: 500g Spaghetti, 150g Rucola, 80g Parmesankäse, 8 EL Olivenöl, 2 unbehandelte Zitronen, Salz

1.Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen.
2.Währenddessen Saft und Schale der gewaschenen Zitronen mit Olivenöl und 60g gehobeltem Parmesankäse in einer großen Servierschüssel vermische; Rucola klein zupfen.
3.Nudeln rasch mit Sauce und Salatblättern mischen. Restlichen Käse darüber streuen und sofort servieren.
CO2-Äquivalente*: Spaghetti 457; Zitronen 92; Olivenöl 312; Parmesan 1050; Rucola 21; Gesamt: 1932.

Zum Vergleich: 600g Rindfleisch 7980.

(* = g CO2 pro kg Produkt)

22. Mai 2010


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