Abendvortrag im Gerhardinger-Saal am Mittwoch, 21. Februar 2018 um 19.00 Uhr von Dr. Judith Reindl zum Thema „Moderne Physik und ihr Beitrag zur Krebstherapie"; eingeladen sind alle Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen sowie die interessierte Öffentlichkeit

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Vortrag: Cannabis - Medizin oder Droge? [zurück zur Übersicht]

VorschauApothekerin Barbara Maisch beleuchtete im Rahmen der Reihe "Vorträge im Gerhardinger-Saal" die umstrittene Cannabis-Pflanze und ihre Wirkungen.

Zunächst ging es um die Definition der Pflanze als Droge – wobei Maisch gleich vorausschickte, dass Alkohol und Nikotin gesellschaftlich akzeptierte Drogen seien, die sich gefährlicher als Cannabis auswirkten.

Doch auch Cannabis sei zweifelsfrei eine Droge, denn es bewirke psychotrope Effekte, beeinflusse also psychische Prozesse. Außerdem entwickle der Cannabis-Konsument mit der Zeit eine Toleranz für die Pflanze, das heißt, nach einer Weile der Gewöhnung sind erhöhte Mengen nötig, um denselben Effekt zu erzielen. Und schließlich habe Cannabis ein gewisses Abhängigkeitspotential.

Wenn auch die gelegentliche Anwendung für Menschen über 21 Jahre wohl unschädlich sei, so bestünden für Kinder und Jugendliche unter 21 erhebliche Gefahren, warnte die Apothekerin. Die Droge beeinflusse nicht nur die Hirnfunktion, sondern sie verlangsame auch die Entwicklung des Gehirns und verändere seine Struktur, so dass wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko bleibender Hirnschädigung bestehe.

Nach interessanten Ausführungen zur Geschichte der Verbreitung von Cannabis in Europa erklärte Barbara Maisch die geänderte Rechtslage, was die Verordnung von Cannabis als Medizin betrifft, wobei sie aus der Erfahrung in ihrer eigenen Apotheke schöpfen konnte. So berichtete sie, dass bereits eine Reihe von Kunden Cannabis vom Arzt verschrieben bekämen, und die Kostenübernahme durch die Krankenkassen funktioniere in den meisten Fällen problemlos.

Klargestellt wurde auch, wofür Cannabis denn nun verordnet werde: Es geht um die Linderung von Symptomen bei schweren Erkrankungen, wenn andere Medikamente keine Linderung bringen.
Am Ende wurden noch Fragen aus dem Publikum beantwortet, und Oberstudiendirektor Günter Jehl dankte der erfahrenen Apothekerin Barbara Maisch für ihren fundierten Vortrag.

(djd-Bericht vom 25.10.2017/rip; Foto: djd)

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