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Spannende Lesung: Jugendbuchautorin Michaelis [zurück zur Übersicht]

VorschauFür die sechsten Klassen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums war es ein außergewöhnlicher Tag, als die Bestsellerautorin Antonia Michaelis ("Der Märchenerzähler", "Jenseits der Finsterbachbrücke") den Schülerinnen in zwei Schulstunden eines ihrer Bücher vorstellte und daraus vorlas.

Oberstudienrätin Ute Decker begrüßte die Autorin und gab einen kurzen Abriss ihres Lebenslaufs. Die Mädchen erfuhren, dass die aktuell in einem kleinem Dorf nahe der Insel Usedom lebende Michaelis in Kiel geboren ist; ihre ersten Geschichten verfasste sie schon unter der Schulbank, statt im Unterricht aufzupassen. Nach ihrem Abitur unterrichtete sie ein Jahr lang Englisch, Kunsterziehung und Schauspiel an einer indischen Schule und studierte anschließend Medizin in Greifswald. Durch viele Auslandsaufenthalte sammelte sie Wissen und Erfahrungen, die ihre Werke auf unterschiedliche Weise prägten.

Von ihren zahlreichen Büchern stellte Michaelis den Roman „Die Nacht der gefangenen Träume“ (Oetinger, 2008) vor. Darin geht es um einen Jungen namens Frederic, der seine neue Schule unheimlich findet, denn dort scheint es nur Musterschüler ohne eigene Ideen zu geben. Und niemand außer Änna, eine seiner Mitschülerinnen, versteht ihn. Später machen die beiden die Entdeckung, dass ihr Schulleiter den Kindern die Träume stiehlt. Wird es Frederic und Änna gelingen, seine Pläne zu durchkreuzen? „Das müsst ihr selber nachlesen!“, beendete die Autorin ihren Vortrag.

Überzeugt und gefesselt hat sie die Schülerinnen vor allem durch die Dynamik in ihrer Stimme, die schauspielerische Gestik, mit der sie ihren Vortrag lebendig machte, und außerdem viel Witz und Heiterkeit. Antonia Michaelis bezog das Publikum geschickt in ihre Lesung mit ein, indem sie die Schülerinnen Vermutungen über den weiteren Verlauf anstellen ließ, und sicherte sich so deren volle Aufmerksamkeit.

Für besondere Erheiterung sorgte ein aus dem Buch übernommener Versuch mit einer Schülerin. Sie musste, wie der Protagonist Frederic, ein mit 20 Tropfen einer unbekannten Flüssigkeit beträufeltes Stück Würfelzucker zu sich nehmen. Im Buch bewirkt das „Vitamin A“, dass Frederic die „wahre Gestalt“ der Menschen sehen kann. Darauf wartete die Schülerin jedoch vergeblich, da sich ihre Tropfen als harmlose Kräutermischung herausstellten.

Abschließend beantwortete Michaelis noch die Fragen der Gymnasiastinnen, und die Buchhandlung Rupprecht, die als Veranstaltungspartner fungierte, verkaufte einige der Bücher der Autorin, die diese hinterher auf Wunsch bereitwillig signierte. „Toll“, schwärmte eine Schülerin, „sie hat so aufregend vorgelesen!“

(djd-Pressebericht vom 23.05.2012; Bilder: djd)

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