Startseite

Thema "Strom" anschaulich gemacht [zurück zur Übersicht]

VorschauIm Rahmen des Physikunterrichts besuchen alle Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe der Dr.-Johanna-Decker-Realschule das Energiedorf des BUND, das in den Stadtwerken aufgebaut ist.

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, unterschiedlichste Aspekte zum Thema „Strom“ kennenzulernen. Physiklehrerin Bettina Koller begleitete die Schülerinnen der R8B an diesen ungewöhnlichen Lernort, und auch Schulleiter Günter Jehl und Konrektor Richard Reber waren gespannt auf das „Energiedorf“.

Zu Beginn galt es, Strom selbst zu „produzieren“. Mit Hilfe eines umgebauten Fahrrads „erradelten“ einige Mädchen gemeinsam so viel Strom, dass eine Tasse Wasser um 20°C erwärmt wurde – und kamen dabei schon nach kurzer Zeit ziemlich außer Puste. Nach einer kurzen Diskussion über den finanziellen Wert dieser Energie ging es darum, wo man diese „wertvolle“ Energie einsparen könnte. Gemeinsam suchten die Mädchen nach „stillen Verbrauchern“. Die Schülerinnen lernten in dieser Station, dass der Stand-by-Modus dieser Geräte Energie im Wert von ca. 50 € pro Haushalt und Jahr verschwendet.

Im Nachbarraum war dann das Energiedorf aufgebaut. Zunächst wurden in den Häusern alle möglichen elektrischen Verbraucher wie PC und Fernseher, Waschmaschine und Kühlschrank, aber auch Lampen und Heizung eingebaut. Der Anstieg des Stromverbrauchs konnte an einer Graphik verfolgt werden. Als Antwort auf die Frage, wie man Energie einsparen könnte, wurden die Waschmaschinen und Kühlschränke durch moderne, effiziente Geräte ersetzt. Und die Schülerinnen konnten sehen: wenn viele diesen Schritt tun, dann lässt sich damit der Energieverbrauch deutlich reduzieren.

Beim nächsten Punkt ging es um die Senkung des CO2-Ausstoßes. Solaranlagen wurden auf Dächern montiert, Windräder aufgestellt und Biogasanlagen in Betrieb genommen. Dass der Einsatz von Windrädern hier mit deutlichem Abstand am effektivsten ist, überraschte dann doch alle.

Zum Abschluss wurde noch eine Gemeinderatssitzung simuliert, bei der Vertreter verschiedener Interessensgruppen sich auf den Standort eines Windrades einigen sollten. Dabei sammelten sie alle möglichen Argumente für und gegen das Projekt und versuchten, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Die Fronten, die dabei aufeinander trafen, unterschieden sich nur gering vom realen Leben – auch wenn die Diskussion natürlich wesentlich lockerer geführt wurde.

(djd-Bericht/kol; Bild: djd)


alle News im Archiv ansehen

aktuelle Termine:

07.12.2017

Elternsprechtag 1

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

11.12.2017

Elternsprechtag 2

für Gymnasium und Realschule
von 15.30 - 19.00 Uhr...

22.12.2017

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Gottesdienst in St. Martin
für alle Klassen...

12.01.2018

"KELCH" - Kinder und Eltern lernen Chemie

siehe Startseite...

Konzeption und Realisierung KIS GmbH & Co. KG