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Abendvortrag im Gerhardinger-Saal am Mittwoch, 25. März 2020, um 19:00 Uhr mit Pfarrer Markus Brunner zum Thema "Wir ziehen zur Mutter der Gnade" - Pilgern nach Altötting; eingeladen sind alle Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Aktuelles

Bionik: Die genialsten Erfindungen der Natur [zurück zur Übersicht]

VorschauDie 6. Klassen des DJD-Gymnasiums und der DJD-Realschule besuchten mit ihren Lehrerinnen Bettina Koller, Katharina Gadomski, Doris Riedel und Gaby Tröster im Rahmen des Unterrichts in Biologie, Physik und Natur und Technik die interaktive Ausstellung „Bionicum - Ideenreich Natur“ im Tiergarten Nürnberg.

Die Wissenschaft Bionik untersucht und entschlüsselt Technologien von Organismen jeglicher Art, um daraus vielfältige technische Lösungen für den Menschen zu schaffen.
Bei einer Führung durch die Ausstellung wurden Originalexponate gezeigt, Experimente zum Mitmachen angeboten sowie spannende Hintergrundinformationen geliefert.

Der unerschöpfliche Ideenreichtum der Natur kann verblüffend einfache technische Lösungen aufzeigen. Täglich benutzen wir Dinge, die wir für menschliche Erfindungen halten. Aber häufig hat der Mensch nur von der Natur abgeschaut. Ob Klettverschluss, Saugnapf oder Oberflächen mit sogenanntem Lotuseffekt – für all diese Erfindungen standen Flora und Fauna als Vorbild Pate. Die Evolution hat unzählige Lösungen für die Herausforderungen des Lebens hervorgebracht.

Die Haut des Sandfisches (Echse) ist Vorbild für neue technische Materialien, deren Oberflächen sich nicht durch Sand oder Staub abnutzen und dadurch matt werden.

In der Natur sorgt ein Verbund von Fasern und Füllstoff dafür, dass Organismen Belastungen optimal standhalten. Der Verlauf von Stahlstreben beim Pariser Eifelturm orientiert sich am inneren Aufbau von Knochen und spiegelt das Prinzip der Leichtigkeit und Stabilität wieder.

In der Sonderausstellung „Tierische Kommunikation und Sensorik: Sprachlos? Von wegen!“ wurden die Unterschiede zwischen tierischer und menschlicher Verständigung beleuchtet, sowie Möglichkeiten besprochen, welche Ideenansätze die Natur zur Entwicklung wirkungsvoller Sensoren, Warnsysteme und Antennen bietet.

Besonders anschaulich und interessant war auch ein Bionik-Memory, bei dem das Vorbild aus der Natur der entsprechenden Lösung durch die Ingenieure zugeordnet werden musste.

Absolutes Highlight des ersten Teils der Veranstaltung war der menschenähnliche Roboter Nao.
Nachdem er aus seinem Erholungsschlaf erwacht war, konnte er sich auf Kommando bewegen, oder ein Gedicht aufsagen bzw. singen. Durch visuelle Sensoren ist es ihm möglich, seinem Gegenüber durch den Raum folgen. Seine vielfältigen, interessanten Darbietungen und Aktionen machten ihn zum absoluten Liebling der Schülerinnen, genauso wie die neu dazugekommene Roboterdame Emma, die mit den Mädchen Reggae tanzte.

Beim zweiten Teil der Exkursion schlüpften die Mädchen in die Rolle der Forscherinnen. Der "Bionische Rundgang" hatte das Ziel, selbstständig anhand bestimmter Stationen den Zusammenhang zwischen biologischem Vorbild und technischer Umsetzung zu ermitteln. Dabei befassten sich die Mädchen mit Giraffen, Steinböcken, Greifvögeln, Geparden und Pinguinen und erfuhren, auf welche Weise die Technik bestimmte tierische Phänomene für ihre Zwecke passend umgesetzt hat.

Auch von den kleinen Blattschneiderameisen, die über Duftspuren kurze Wege anzeigen, kann man vieles für die Verkehrsführung und Stauvermeidung lernen. So könnten untereinander kommunizierende Navigationsgeräte den Fahrer auf schnelleren Wegen leiten. Dieses Konzept ist bei einigen Automobilherstellern innerhalb ihrer Flotten schon umgesetzt. Die Fahrzeuge auf einer Route kommunizieren per Internetverbindung miteinander, so sind Staumeldungen sehr aktuell. Die kleinen Insekten leben im Manatihaus, in dem auch viele exotische Tiere und Pflanzen bewundert werden konnten.

Im "Blauen Salon" erhielten die Schülerinnen einen Einblick in die Unterwasserwelt der Delfinlagune und des Manatihauses und erfuhren viele interessante Fakten über die Meeressäugetiere. Delfine verwenden bei der Ortung von Gegenständen und der Kommunikation immer zwei Signale gleichzeitig, die ihnen erlauben, die Informationen, die durch die unterschiedlichen Wasserschichten verzerrt werden, zu decodieren. Angelehnt an die Technik der Delfine wurde ein Unterwassermodem entwickelt, das Signale eines Erdbebenmessgeräts störungsfrei übermittelt und so zuverlässig und schnell vor Tsunamis warnt, die durch Seebeben entstehen können.

Im Anschluss an die Arbeit an den Stationen erkundeten die Mädchen noch weitere Teile des Tiergartens.

Abschließend kann man sagen, dass es ein spannender und lehrreicher Schultag im Tiergarten Nürnberg war, bei dem viele neue Einblicke in die faszinierende Welt von Natur und Technik gewonnen wurden.


(djd-Bericht vom 05.05.2018/rid, gad; Bilder: djd)


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