Vorbilder für Mädchen und junge Frauen

Erasmus+-Projekt endet mit Ausstellung

„Kreativität und digitale Kompetenzen: Voraussetzungen für die Arbeitswelt 4.0“, so lautete der Titel des Projekts im Rahmen des von der EU-Kommission geförderten Projekts Erasmus+, an dem das Team des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums zusammen mit den Teams aus vier weiteren Schulen aus der europäischen Nachbarschaft  seit 2018 gearbeitet hatte (Ungarn, Portugal, Lettland, Großbritannien).

Drei dieser Schulen (in Budapest, Northampton und Amberg) sind Mädchenschulen, und so lag es nahe, das Thema Gleichberechtigung in dieser Arbeitswelt 4.0 auch anzusprechen. Mit viel Kreativität und mit Hilfe ihrer digitalen Kompetenzen bearbeiteten Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen die Aufgabe, Vorbilder auszuwählen, die in unserer Zeit als Orientierung dienen können, und diese Vorbilder in drei Plakaten zu beleuchten: Ein Plakat zeigt ein künstlerisch gestaltetes Portrait der Person, das zweite gestaltet deren Lebenslauf, und auf dem dritten Plakat wird formuliert, weshalb und in welcher Weise die Person als Vorbild gesehen wird. Dabei sollten drei Personen historische Figuren sein und drei Personen aus der Gegenwart genommen werden.

Ausstellungs-Team

An diesem Teil des Projekts wirkten DJDG-Schülerinnen der 8., 9. und 11. Jahrgangsstufe mit.

Während die älteren Schülerinnen vor allem an der Diskussion der Personenauswahl und der Recherche der Lebensdaten beteiligt waren, übernahmen die jüngeren die künstlerische Gestaltung.

Die in der Bildergalerie oben gezeigten Portraits wurden gestaltet von:

  • Christina Oettl (Barbara Meier)
  • Elvira Galiev (Johanna Decker)
  • Luisa Viehauser (Angela Merkel)

Als Vorbilder aus der Vergangenheit wählten die Schülerinnen aus: Die Schulgründerin Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, die Namenspatronin der Schule Dr. Johanna Decker und Sophie Scholl, die als Mitglied der „Weißen Rose“ zum Widerstand gegen das Nazi-Regime aufrief.

Aus der Gegenwart fanden die Mädchen folgende Persönlichkeiten inspirierend: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Model und Schauspielerin Barbara Meier, die ihre Bekanntheit nutzt, um für „fair fashion“ zu werben (und die als Absolventin der Decker-Schulen einen besonderen Bezug zu uns hat), sowie Malaika Mihambo, die Sportlerin, die bei den Olympischen Spielen in Tokio vor kurzem sogar eine Goldmedaille im Weitsprung errang (was die Schülerinnen zur Zeit der Auswahl noch gar nicht wissen konnten).

Eine große Präsentation der Ausstellung mit zahlreichen Besuchern war wegen der Vorschriften zur Corona-Prävention nicht möglich. Doch boten sich in den letzten Schulwochen immer wieder Gelegenheiten für einzelne Klassen, die im Gerhardinger-Saal aufgebauten Plakate anzusehen und entweder spontan oder später im Klassenzimmer darüber zu sprechen.

Weitere Informationen über das Erasmus+-Projekt finden Sie hier:
„Kreativität und digitale Kompetenzen: Voraussetzungen für die Arbeitswelt 4.0“

Fotos: djds